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Themennachmittag: Emo - Porträt einer Szene

Lesung und Emo-Cafe

Verschiedenste Autoren wie Klaus Walter, Jessica Hopper oder Sonja Eismann
setzen sich in dem Buch mit diversen Facetten dieser umstrittenen Jugendkultur auseinander. Hintergründe der Entstehung werden beleuchtet, Entwicklungslinien nachgezeichnet und Fragen gestellt.

Danach darf gerne noch diskutiert werden!

Für alle, die sich nicht bloß mit Vorurteilen gegenüber Emos zufrieden geben, sondern sich gerne in gemütlicher Atmosphäre von interessanten Menschen über den Tellerrand hinausführen lassen.

Im Anschluss an die Veranstaltung startet das Komma mit einem EMO-CAFÉ - ein neuer Treffpunkt mit Musik, Talk, Abhängen, Kaffee und Kuchen und emotionalen Getränken.

 

Martin Büsser / Jonas Engelmann / Ingo Rüdiger (Hg.)

Emo - Porträt einer Szene

Mit diesem Buch liegt erstmals ein Sammelband vor, der Emo als Mode, Jugendkultur und Musikstil beleuchtet, ohne gängigen Vorurteilen zu erliegen. Welche Identitätskonzepte liegen Emo ­zugrunde? Ist Emo eine ernst­zunehmende Rebellion gegen ­traditionelle Geschlechter­rollen? Wie gehen Jugendliche mit dem Hass um, der ihnen ­entgegenschlägt?

Verschiedene Aufsätze erläutern die historische Entwicklung seit dem Emocore in den 1980ern. Interviews und Texte über Emo in Russland, Mexiko, Chile, Ägypten und der Türkei sowie eine ­kommentierte Diskografie geben Einblick in eine der meist­­disku­tiertesten Szenen unserer Zeit.

Mit einer farbigen Fotostrecke von Jana Nowack.

Inhalt:

Natalia Wächter / Katrin Triebs­wetter: Fashioncore« oder »echte« Jugend­­kultur? Emo auf dem ­Prüfstein der Authentizität

Steffen Greiner: Als ich einmal ­keinen Emo fand. Fragmente einer Ethnografie des Frankfurter Emo-Treffs

Lili Rebstock: »… ich will die ­Finger ­wieder nachlackieren, aber dann sagen alle, du bist schwul.« Emo und ­Männlichkeit – Porträt einer Clique

Annika Mecklenbrauck: »Dress how you feel.« Zur Identitätssuche und ­Bedeutung von Mode ­innerhalb der ­Emo-Szene

Martin Büsser: »Emo is fucking gay.« Woher kommt der Hass auf Emos? ­Subkulturen und Homophobie

Ellen Nordmann: »Emo ist das neue schwul!« Die Aktivitäten der Emo-­Gegner

Jonas Engelmann: »Die Ostfriesen ­unter den Jugendkulturen« Emo in den deutschsprachigen ­Medien

Yarin Eski: Globale Verdammung und individuelle Repräsentation. Der Emostyle niederländischer ­Jugendlicher

Jonas Engelmann / Ingo Rüdiger: »More than Music?« Im Gespräch mit Marc Calmbach

Jana Nowack: Fashionably ­Depressed. Emo-Szene am Bremer Haupt­bahn­hof, Sommer 2008

Ewgeniy Kasakow: Subkultur? Verbieten! Zur Geschichte einer russischen Sommer­lochdebatte

Doris Akrap: »Elemente des ­Klassenkampfes« Im Gespräch mit ­Daniel ­Hernandez über Emo in Mexiko

Martin Büsser: Die Emo-Bewegung in Chile. Im Gespräch mit Alejandra Ruiz

Lisa Thiele: Terroristen mit ­Nietengürteln. Emo in Ägypten

Jonas Engelmann: Lost in Bazaar. Emo in der Türkei

Chris Marmann: Sprechen Sie Emo? Ein historischer Abriss

Jonas Engelmann: »When one wave stops, another begins …« Guy ­Picciotto und Mark Andersen im Interview

Karen Tongson: Tickle me Emo. Von lesbischen Balladen zum Straight-Boy-Emo

Jessica Hopper: Where the Girls Aren’t

Andrea Kügler: »Fuck the Social Norm.« Männerbilder im Hardcore und Emo

Klaus Walter: Girls Who Are Boys Who Like Boys To Be Girls … Androgynität im Pop. Ein paar Fundsachen

Kristof Künssler: »Sultans of Sentiment« Versuch einer Emo-Diskografie

 

www.ventil-verlag.de

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